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07. September 2010
 

Rilchingen-Hanweiler

Foto Die Augusta-Quelle
Die Augusta-Quelle

2554 Einwohner, 3,11 km².

Rilchingen-Hanweiler wird 1246 erstmals erwähnt als Zugehörigkeit zur kleinen Grundherrschaft Wölferdingen, die im Besitz der Abtei Tholey stand, später zu der Grafschaft Blieskastel gehörend. Die Gräfin Marianne von der Leyen ließ 1791 in Rilchingen eine Saline und ein Sudhaus errichten, um das heilkräftige Wasser zu nutzen. Die noch existierenden Quelltürme Viktoria und Augusta wurden vermutlich um 1791 mit der Saline in Auftrag gegeben.

Rilchingen-Hanweiler ist bekannt für seine gesunden Quellen. So gibt es noch heute intakte Quellen in Rilchingen. Die Mariannen-Quelle liefert das weit über die Grenzen von Kleinblittersdorf hinaus bekannte Rilchinger Mineralwasser. Die Quelle erinnert noch heute an die ehemalige Gräfin Marianne von der Leyen, die diese Gegend als Salzlieferant für das ganze Blieskasteler Land entdeckte.

Die Grenzregion Rilchingen-Hanweiler bietet mit ihrer intakten Landschaft ausgezeichnete Voraussetzungen für die Entwicklung von Angeboten im Bereich Gesundheitstourismus. Der Ortsteil Rilchingen-Hanweiler hofft aus diesen Gründen auf die Realisierung des Sole-/Thermalbades, das neben der hier ansässigen Industrie weitere Beschäftigungs- und Tourismusimpulse in der Region bringen würde. Das käme schließlich allen zugute, die hier leben.

Link zu www.rilchingen.de


Bildergalerie "Blick vom Kirchturm von St. Walfridus über Rilchingen-Hanweiler"