Soforthilfe des Landes wird von Bundesprogramm abgelöst

Als zweites Bundesland nach Bayern hat die saarländische Landesregierung vergangene Woche ein Soforthilfeprogramm für Kleinunternehmer aufgelegt.

Seit dem 24. März können Anträge gestellt werden. Über 8.500 Anträge sind eingegangen, knapp 2.000 davon bereits positiv beschieden.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Das Saarland hat kleinen und kleinsten Unternehmen, die am Abgrund stehen, eine kleine finanzielle Brücke gebaut. Nun wird das Bundesprogramm anschließen.“ Wer einen Antrag auf Landeshilfe gestellt hat, bekommt in den nächsten Tagen Bescheid, wenn er nicht sogar schon im Postkasten ist. Zusätzlich bekommt jeder eine E-Mail mit dem Hinweis zur Antragsstellung im Bundesprogramm. Staatssekretär Jürgen Barke: „Der weitaus überwiegende Teil der Anträge auf Landeshilfe kann positiv beschieden werden. Bis Anfang kommender Woche haben wir alle Anträge auf Landeshilfe abgearbeitet. Zusätzlich startet die Bearbeitung neu einlaufender Anträge auf Bundesförderung am morgigen Tag.“

Denn nach einer am Sonntagnachmittag geschlossenen Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern steht nun das Soforthilfe-Programm des Bundes zur Verfügung. Das Web-Formular für die Bundesförderung ist auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums verfügbar

 

Web-Formular-Soforthilfe-Programm

Wer vom Land bereits Hilfe bekommen hat bzw. in den nächsten Tagen bekommt, diese aber nicht ausreicht, um den Liquiditätsengpass zu decken, kann bis zum 31. Mai 2020 weiteres Geld vom Bund beantragen, wenn die Voraussetzungen des Bundes erfüllt werden. Ein Zuschuss ist allerdings maximal bis zur Höhe der Bundesförderung möglich. Werden also Landes- und Bundeshilfen bewilligt, werden diese verrechnet.

 

Wichtiger Hinweis: Die Antragsstellung ist ausschließlich auf der offiziellen Internetseite des Wirtschaftsministeriums möglich. Das Ministerium warnt ausdrücklich davor, sensible Unternehmensangaben in andere, möglicherweise fingierte Formulare einzutragen.