19. Juli 2019
 
08.04.2019 12:36

Der Bürgermeister informiert: Neue Wahlbenachrichtigungen für die Bürgerinnen und Bürger in Kleinblittersdorf für die Europawahl und für die Kommunalwahlen am 26. Mai 2019.

Die Wahlbenachrichtigung kommt als Brief – und wird damit auch barrierefreier

Die Gemeinde Kleinblittersdorf geht einen neuen und modernen Weg: Die bisherige Karte wird durch ein „Wahlbenachrichtigungsschreiben“ ersetzt

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bei der Europawahl und den Kommunalwahlen im Mai können sich die Wahlberechtigten in der Gemeinde Kleinblittersdorf auf eine Neuerung freuen.

Ein Brief in DIN-A4 Format, der allen Wahlberechtigten in der Gemeinde ab Mitte April als Wahlbenachrichtigungsbrief zugehen wird,  löst die bisherige Wahlbenachrichtigungskarte ab. Die Anforderungen an den Inhalt der Wahlbenachrichtigungskarte wurden in den letzten Jahren immer größer, sodass der zur Verfügung stehende Platz immer enger und damit auch die Schrift kleiner wurde. Die Lesbarkeit hatte darunter zu leiden. Viele Informationen bezüglich der Barrierefreiheit, Neuerungen bei den Kommunikationswegen (z.B. das Internet) aber auch die Rückseite der Wahlbenachrichtigung mit dem Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheines, der für die Briefwahlunterlagen benötigt wird, wurden wesentlich komplexer. Mit dem neuen Wahlbenachrichtigungsbrief will die Gemeinde den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Komfort, Barrierefreiheit (größeres Schriftbild) und einen erhöhten Datenschutz  (die Informationen befinden sich in einem verschlossenen Briefkuvert) bieten.

Aber nicht nur die Lesbarkeit wurde durch das größere Format als Brief verbessert, auch den modernen Ansprüchen der Gesellschaft und der Technik wird Rechnung getragen. Die Wahlbenachrichtigung enthält einen sogenannten QR-Code, der über jeden Barcodescanner auf dem Smartphone einen Wahlberechtigten direkt auf die Internetseite der Gemeinde zur Beantragung eines Wahlscheines führt, ohne dass die Webadresse separat eingegeben werden muss. Durch den Einsatz von Barcodes wird auch die Arbeit im Briefwahlbüro einfacher und effizienter. Hier haben die Mitarbeiterinnen im Briefwahlbüro nun die Möglichkeit, den Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheines z.B. für die Briefwahl digital zu erfassen und damit schnell an die erforderliche Stelle im Wählerverzeichnis zu gelangen. Ein manuelles und zeitaufwendiges Übertragen der Informationen vom Papier in den Computer entfällt damit.

Um die Briefwahlunterlagen zu beantragen, müssen die Wahlberechtigten auch nicht mehr ihre Daten auf das Antragsformular von Hand aus der Wahlbenachrichtigung übernehmen. Diese sind nun schon eingedruckt, so dass die Antragsteller nur noch die gewünschten Anträge ankreuzen und den Antrag unterschreiben müssen.

Bei der Umstellung auf die neue Systematik wurde die Gemeinde Kleinblittersdorf von den Kollegen der Stadt Blieskastel unterstützt, die seit der Bundestagswahl im September 2017 dieses Verfahren anwenden.

Sofern Sie Fragen haben, stehen Ihnen der Leiter des Wahlamtes Thomas Dincher sowie die Mitarbeiterinnen des Wahlamtes unter 06805 / 2008 – 101, -103, -106, -111 und  -112 gerne zur Verfügung.

Den Link zum Online-Wahlantrag finden Sie auf unserer Internetseite www.kleinblittersdorf.de.

Info:  Wahlberechtigte, die am Wahltag verhindert sind, können ihr Wahlrecht auch bereits im Vorfeld direkt im Rathaus ausüben.

Die Gemeinde Kleinblittersdorf bietet diese Möglichkeit ab dem 06. Mai 2019 an. Das Briefwahlbüro befindet sich im Wahlamt des Rathauses, Rathausstraße 16-18, 1. Etage, Zimmer 15-16. Die Öffnungszeiten sind:

Montag - Freitag               08.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.30 Uhr

Mittwoch                             13.30 - 17.30 Uhr

Freitag, 26. April 2019    08.30 - 12.00 Uhr

Freitag, 24. Mai 2019      08.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 18.00 Uhr

 

 

Ab 16. April 2019 besteht die Möglichkeit, einen Online-Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines mit Briefwahlunterlagen zu stellen. Den entsprechenden QR-Code, der den Wahlberechtigten über den Barcodescanner auf dem Smartphone direkt auf die Internetseite  zur Beantragung eines Wahlscheines führt, finden Sie hier:

 

Ebenfalls haben Sie ab dem 16. April 2019 die Möglichkeit, einen Antrag durch persönliche Vorsprache im Briefwahlbüro oder schriftlich, aber nicht fernmündlich, zu stellen. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt.