13. Dezember 2019
 

Unterschriftenliste zum AKW Cattenom im Rathaus der Gemeinde Kleinblittersdorf ausgelegt

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Die Katastrophe in Japan  hat gezeigt, dass die Kernenergie nicht beherrschbar ist. In Deutschland gab es in letzter Zeit auch schon vor der Katastrophe im japanischen AKW Fukushima sehr viele Diskussionen über die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken (AKW). Im Saarland fühlen sich die Menschen vom AKW Cattenom, dem drittgrößten AKW in Frankreich, bedroht, zumal der Betreiber EDF die Laufzeit um 40 Jahre verlängern will, obwohl die französische Atomaufsicht Ende 2010 die Sicherheitsvorkehrungen im AKW Cattenom bemängelt hat.  Aufgrund der Nähe des Atomkraftwerks Cattenom und den zahlreichen Störfällen in den letzten Monaten sehen die Bürgermeister der Gemeinden Merzig, Mettlach, Perl und Rehlingen-Siersburg hierin eine Gefahr für die Sicherheit ihrer Bevölkerung. Sie fordern deshalb in einer gemeinsamen Erklärung von der französischen Regierung die sofortige Abschaltung des AKW-Cattenom und bitten die Bürgerinnen und Bürger, dieser Forderung durch ihre Unterschrift Nachdruck zu verleihen.<//span>

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Die Gemeinde Kleinblittersdorf möchte ihren Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls die Gelegenheit geben, ihren Protest gegen das AKW Cattenom zum Ausdruck zu bringen.<//span>

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Die Gemeinde Kleinblittersdorf fordert für das AKW Cattenom <//span>

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1.) eine sofortige umfassende Sicherheitsprüfung und dass hierbei die gleichen Sicherheitsstandards angewendet werden wie für die Kraftwerke in Deutschland.<//span>

2.) Sollte der französische Betreiber der vorgenannten Forderung nicht nachkommen, fordern wir die sofortige Abschaltung des AKW’s Cattenom<//span>

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Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kleinblittersdorf, die dieser Forderung mit Ihrer Unterschrift Nachdruck verleihen möchten, finden ab sofort Unterschriftslisten im Rathaus ausgelegt.<//span>

 

 


Kommunalaufsicht genehmigt Kleinblittersdorfer Haushalt 2009

 

Zufriedene Gesichter sah man vorige Woche in der Kleinblittersdorfer Gemeindeverwaltung: Der Bürgermeister hatte Post aus dem saarländischen Landesverwaltungsamt „Abteilung Kommunalaufsicht St. Ingbert" erhalten – die Genehmigung des erst im Dezember 2009 beschlossenen Haushaltes 2009, dem ersten doppischen Haushalt der Gemeinde.

 

Schon im siebten Jahr verzichtet die Gemeindeverwaltung auf eine Kreditaufnahme. Das umfangreiche Rechenwerk hat ein Gesamtvolumen von ca. 14 Mio. Euro. Die Aufwendungen übersteigen die Erträge mit 14.443.518 Mio. Euro zu 14.056.508 Mio. Euro leicht. Für viele Bau- und Sanierungsmaßnahmen, wie z.B. der Endausbau der Bliesgersweiler Mühle, die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Kleinblittersdorf und der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Rilchingen-Hanweiler, kann nun grünes Licht gegeben werden.

 

Dass es so flott ging, führte Bürgermeister Stephan Strichertz auf zwei Umstände zurück: Einerseits sei Kleinblittersdorf in diesem Winter eine der ersten Kommunen gewesen, die bei der Kommunalaufsicht einen Etat zur Genehmigung vorgelegt habe. Andererseits stünden die Mitarbeiter beider Häuser ohnehin in ständigem Kontakt, um Reibungsverlusten vorzubeugen und Differenzen auszuräumen.