20. August 2017
 

Auersmacher

Die Kuchlinger Kapelle
Foto Kuchlinger Kapelle

2578 Einwohner, 7,6 km².

Auersmacher, das unter dem Namen "Aurica Machera" im Jahr 777 als Besitztum des Abtes Fulrad von St. Denis erstmalig urkundlich erwähnt wird, ist mit seinem Charme und seinen malerischen Winkeln durchaus lohnenswert besucht zu werden.

Hier sind allein schon das Backhaus, das alte Bauernhaus, das als Heimatmuseum fungiert, die Kuchlinger Kapelle von 1797 und die größte, noch in Betrieb befindliche, unterirdische Kalksteingrube Europas für Besucher so etwas wie Pflichtstücke.

1979 erhielt Auersmacher die Goldmedaille im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden".

 

Der Ortsteil Auersmacher hat sich seinen ländlichen Charme erhalten. Weite Felder und Wälder verleihen dem alten Ort etwas Romantisches.

Schon in früher Zeit war das Schicksal von Auersmacher mit dem der größeren Nachbargemeinde Kleinblittersdorf verbunden. Nicht zuletzt durch die lange gemeinsam als Pfarrkirche genutzte Kuchlinger Kapelle.

Diese historisch bedeutsame Kapelle, erbaut im Jahre 1797, ist eines der Wahrzeichen des Ortes. Über dem Portal ist der Rest einer Sakramentsnische mit Maßwerk eingemauert. Im Innenraum befindet sich ein Altar von um 1790, mit den Figuren von Maria, St. Wendel, Hubertus, Josef, Petrus und Paulus umgeben.

 

 


Das Auersmacher Backhaus
Foto Auersmacher Backhaus

Sehenswert sind darüber hinaus sicherlich auch der Dorfplatz mit seinem nach wie vor genutzten Backhaus und dem in jüngster Zeit wieder rekonstruierten Brunnen, der früher in ähnlicher Bauweise als Viehtränke genutzt wurde.

Im Steinofen des Backhauses werden wie eh und je Brote und Kuchen gebacken. Auch wird hier ein Flammkuchen nach besonderem Rezept hergestellt.

 

 


Die Auersmacher Pfarrkirche
Foto Auersmacher Pfarrkirche

Die katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung wurde in den Jahren 1843-1844 erbaut. Sie wurde nach schwerer Beschädigung im 2. Weltkrieg wiederhergestellt. Im Innern finden Sie neben Ausstattungsgegenständen des 18. Jahrhunderts eine Stumm-Orgel von 1862 in neuem Gehäuse.

Großes Interesse finden auch die Passionsspiele. In Auersmacher blickt das Passionsspiel auf eine fast 80jährige Tradition zurück.Das Leiden und Sterben von Jesus Christus ist in der aktuellen Fassung auf eine Spieldauer von zwei Stunden komprimiert und zeigt in eindrucksvollen Szenen und Bildern die historischen Ereignisse der Zeit von Palmsonntag bis Karfreitag in einer zeitnahen Interpretation. Die nächsten Passionsspiele finden 2015 statt.