20. April 2019
 

Biotonne/Eigenkompostierung

Mit der Biotonne werden die in den Haushalten anfallenden organischen, kompostierbaren Abfälle erfasst, sofern sie nicht im eigenen Garten kompostiert werden (Eigenkompostierung).

Der Anschluss an die Biotonne ist freiwillig. Wer seine organischen Abfälle selbst vollständig kompostiert, braucht die Biotonne nicht zu nehmen.

Die Biotonne ist als Ergänzung zur Eigenkompostierung gedacht. In unserer großtechnischen Anlage können organische Stoffe verarbeitet werden, die für den häuslichen Komposthaufen weniger geeignet sind, wie zum Beispiel gekochte Speisereste, verfaultes und verschimmeltes Obst, größere Mengen an Rasenschnitt, Unkraut, Teile von Pflanzen mit Krankheiten (Schimmel) usw.

Überlegen Sie daher bitte genau, ob Sie tatsächlich auf die Biotonne verzichten können. Sie sollten aber keinesfalls die Kompostierung im eigenen Garten verringern oder gar einstellen.

 

Vorverlegung der Abfuhrtage an Weihnachten 2018:

In Kleinblittersdorf wird die Abfuhr der Biotonne auf Montag, den 24. Dezember 2018 vorverlegt. Aktuelle Informationen zu den Abfuhrterminen gibt es immer unter www.evs.de.

 

Termine 2019

Die Entleerung der Biotonnen erfolgt dienstags in den geraden Kalenderwochen.

(Am Abfuhrtag ab 6 Uhr bereitstellen):

 

Auersmacher, Bliesransbach, Kleinblittersdorf, Rilchingen-Hanweiler und Sitterswald

Dienstag, gerade Kalenderwoche


In den Kalenderwochen, in die ein Feiertag fällt, verschiebt sich die Abfuhr ab dem Feiertag um einen Tag nach hinten.

Wegen der Weihnachtstage in 2019 wird die Abfuhr der Biotonne von Dienstag, den 24. Dezember 2019 auf Montag, den 23. Dezember 2019 vorgezogen!


Richtiges Getrenntsammeln von Bioabfällen


Wenn Sie einige Regeln beachten, ist die Handhabung der Biotonne einfach.

Wenn Sie zum ersten Mal mit dem Befüllen beginnen, geben Sie bitte zuerst eine Lage zerknülltes Zeitungspapier ein. Damit verhindern Sie ein "Festkleben" der Bioabfälle am Tonnenboden. Dies sollten Sie nach jeder Entleerung wiederholen.

Speisereste sollten Sie in Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne geben. Geben Sie zwischendurch Küchenkrepp und Tageszeitungen - möglichst zerknüllt - in Ihre Biotonne. Dieses Papier kann hervorragend die Feuchtigkeit, die von "nassen" organischen Abfällen ausgeht, aufnehmen.

Daneben hilft das Papier Ihre Tonne innen sauber zu halten. Zwischen den Papierknäueln kann die Luft zirkulieren, was eventuell auftretende Fäulnisgerüche vermeiden hilft. Allerdings sollten Sie darauf achten, kein Hochglanzpapier - wie z.B. Illustrierte oder Prospekte - in die Biotonne zu werfen, da sich Hochglanzpapier nicht zur Kompostierung eignet.

Den Deckel Ihrer Biotonne sollten Sie, besonders bei warmer Witterung, geschlossen halten, um das Auftreten von Insekten zu verhindern. Stellen Sie Ihr Gefäß im Sommer nach Möglichkeit in den Schatten.

Geben Sie nur organische Stoffe in die Biotonne. Der fertige Kompost soll als Bodenverbesserer verwendet werden. Die Qualität der Stoffe, die in die Biotonnen eingegeben werden, bedingt die Güte des fertigen Kompostes. Alle Fehleinwürfe wie Glas- und Porzellanscherben, Kunststoffe usw. finden sich später im fertigen Kompost wieder. Wenn Sondermüll (z.B. Batterien) in die Biotonne gelangen, können davon ausgehende Giftstoffe den Kompost für eine weitere Verwendung unbrauchbar machen.


Tipps zur Biotonne bei warmer Witterung

 

  1. Vor der Erstbefüllung eine Lage zerknülltes Zeitungspapier eingeben.
  2. Speisereste und Küchenabfälle nie lange offen in der Küche stehen lassen; in Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne geben.
  3. Vorsammelgefäß häufig entleeren.
  4. Knochen immer im verschlossenen Kunststoff-Müllbeutel in die Restmülltonne geben.
  5. Fleisch- und Wurstreste immer in die Tonne geben, die als nächstes geleert wird.
  6. Nasse, faule und geruchsintensive organische Stoffe immer in mehreren Lagen Zeitungspapier einwickeln vor Eingabe in die Biotonne.
  7. Fischabfälle im verschlossenen Kunststoff-Müllbeutel in die Restmülltonne geben.
  8. Von Zeit zu Zeit zerknülltes Zeitungspapier in die Biotonne geben.
  9. Grasschnitt immer leicht antrocknen lassen vor Eingabe in die Biotonne.
  10. Den Deckel der Biotonne nur zum Befüllen kurz öffnen, nie länger offen stehen lassen. Das gleiche gilt für die Sammelgefäße in der Küche.
  11. Die Biotonne immer nach Möglichkeit in den Schatten stellen.
  12. Zusätzlich können die Gefäßwände mit Gesteinsmehl bestäubt werden. Gesteinsmehl bindet die Feuchtigkeit und ist ein Geruchshemmer ähnlich wie Katzenstreu, hat aber den Vorteil, die Kompostierung nicht zu beeinträchtigen. Gesteinsmehl erhält man in jedem Baumarkt und Gartencenter.
  13. Stark verschmutzte Sammelgefäße (Vorsammelgefäße und Biotonne) nach Entleerung reinigen.
  14. Deckel und Tonnenrand der Biotonne von Zeit zu Zeit mit einem mit Essig befeuchteten Lappen abwischen. Der Geruch schreckt die Fliegen ab und verhindert damit die Eiablage.

Eigenkompostierung

Für das Anlegen eines Komposthaufens eignet sich nicht jeder Ort im Garten.
Der Komposthaufen sollte möglichst an einer schattigen Stelle im Garten angelegt werden, um ein Austrocknen zu verhindern.An Stelle eines Komposthaufens kann auch ein Kompostbehälter aufgestellt werden.
Die einfachste Lösung besteht darin, Holzpfähle in den Boden zu rammen und Bretter darauf zu befestigen. Der Fachhandel bietet daneben verschiedene Systeme zum Kompostieren an. Dabei handelt es sich um mehr oder weniger geschlossene Gefäße aus Kunststoff, Blech oder Holz.

 

Im Saarland bietet der EVS (Entsorgungsverband Saar) bezuschusste Schnellkomposter an, die über die Gemeinde erhältlich sind.Zum Thema "Kompostierung" gibt es im Fachhandel und in vielen öffentlichen Bibliotheken entsprechende Literatur zum Nachlesen. Daneben geben gerne auch die Obst- und Gartenbauvereine auf Anfrage Tipps und Informationen zum richtigen Kompostieren im Garten.

 

In die Biotonne oder zur Eigenkompostierung gehören:

Bananenschalen, Baumschnitt, Blumen, Blumenerde, Brotreste, Eierschalen, Einwickelpapier, Fallobst, Filtertüten, Fruchtschalen (unbehandelte), Gemüseabfälle, Grasschnitt (angetrockneter), Holzasche, Holzspäne, Kaffeefilter, Kartoffelschalen, Kräuter, Küchenabfälle (organische), Küchentücher, Laub, Lebensmittel (verdorbene), Moos, Nadelstreu, Nahrungsmittelreste, Nussschalen, Obstabfälle, Papiertücher, Papiertüten, Pflanzenreste, Reisig, Rinde, Sägemehl (in kleineren Mengen), Sägespäne (in kleineren Mengen), Salatreste, Schalenfrüchte, Schnittblumen, Speisereste (rohe), Strauchschnitt, Stroh (in kleineren Mengen), Teebeutel, Teefilter, Wurzelstücke (kleinere), Zeitungen (in kleinen Mengen), Zitrusfrüchte, Zweige (zerkleinerte), Zwiebelschalen

 

In die Biotonne oder zum Hausmüll/Restmüll gehören:

Federn, Fischgräten, Fleischabfälle, Fruchtschalen (behandelte), Knochen, Tierhaare, Wurstabfälle

 

Zur Eigenkompostierung oder in die Kompostierungsanlage gehören:

Äste, Grünschnitt, Sträucher

 

Nicht dazu gehören - aus der Küche -:

Alufolie, Getränkedosen, Konservendosen, Milchkartons, Saftkartons, Stanniol, Verpa- ckungen, Zellophan

 

Nicht dazu gehören - aus dem Haushalt -:

Altglas, Asche, behandeltes Holz, Illustrierten, Kataloge, Porzellan, Prospekte, Sonderabfälle (z.B. Medikamente, Batterien, Öl- oder Farbreste), Staubsaugerbeutel, Steingut, Tapetenreste, Wegwerfwindeln, Zigarettenstummel