Am Vormittag des 19. August machte der Digitale Engel Station am Rathaus. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr nutzten weit mehr als 20 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich persönlich und kostenlos zu Fragen rund um Smartphone, Tablet und andere digitale Anwendungen beraten zu lassen. Das Viele Besucherinnen und Besucher hatten sich bereits im Vorfeld Gedanken gemacht und konkrete Fragen vorbereitet. Auch eigene Geräte wurden mitgebracht, bei deren Bedienung Unterstützung benötigt wurde. So ging es ganz praktisch um individuelle Probleme und Unsicherheiten im Umgang mit der digitalen Technik. Geduldig nahm sich die Mitarbeiterin des Digitalen Engels Zeit für die zahlreichen Anliegen, erklärte Schritt für Schritt und half dabei, Berührungsängste abzubauen.
Gerade für ältere Menschen kann es eine große Herausforderung sein, sich in einer zunehmend digitalen Welt zurechtzufinden. Viele Dienstleistungen und Informationen sind heute online verfügbar: Termine werden über das Internet vereinbart, Fahrkarten oder Reisen digital gebucht, Behördenangebote zunehmend online genutzt und auch die Kommunikation mit Familie und Freunden findet häufig über Smartphone und Tablet statt. Wer mit diesen Entwicklungen nicht vertraut ist, kann schnell das Gefühl bekommen, nicht mehr mithalten zu können oder sogar von wichtigen Angeboten ausgeschlossen zu werden.
Umso wichtiger sind niedrigschwellige und persönliche Hilfsangebote wie der Digitale Engel. Das bundesweite Projekt unterstützt ältere Menschen dabei, digitale Möglichkeiten verständlich, sicher und selbstbestimmt zu nutzen. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Fragen aus dem Alltag, praktische Hilfestellungen und die Möglichkeit, die eigene Technik direkt vor Ort auszuprobieren.
Ein herzlicher Dank gilt daher dem Digitalen Engel für den Besuch und insbesondere der Mitarbeiterin vor Ort, die sich mit viel Geduld und rührendem Engagement den zahlreichen Fragen der Besucherinnen und Besucher widmete. „Die große Resonanz hat gezeigt, wie wichtig und wertvoll dieses Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger ist. „Es war schön zu sehen, mit wie viel Interesse und Offenheit die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen mitgebracht haben.“ So Bürgermeister Rainer Lang. „Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, Möglichkeiten zu schaffen, bei denen unsere Bürgerinnen und Bürger praktische Hilfe erhalten und digitale Angebote selbstständig und sicher nutzen lernen können. Aufgrund der positiven Rückmeldungen werden wir prüfen, wie wir auch künftig weitere Angebote dieser Art ermöglichen können.“
